Über mich

Über mich:

Vom Überlebensmodus ins bewusste Leben

Ich bin Christoph, geboren im Oktober 1982.
Und ich weiß, wie es ist, wenn das Leben von Anfang an nicht sicher ist.
 
 

Meine Geschichte beginnt bereits vor meiner Geburt

Ich bin das Kind aus einer Affäre. Mein Vater versuchte, meine Mutter zur Abtreibung zu manipulieren. Diese Ablehnung, diese existenzielle Bedrohung – sie haben meine gesamte Schwangerschaft begleitet.
Meine Mutter war 19 Jahre alt, als sie mich bekam. Selbst noch ein Kind, überfordert, ohne Halt.
 
Mit sechs Monaten wurde ich in die Krippe gegeben. Täglich acht Stunden allein gelassen von meiner wichtigsten Bezugsperson. Täglich wiederholte Schocks. Täglich die Angst: Ich werde für immer allein gelassen.
Keine sicheren Bezugspersonen. Keine stabile Bindung. Emotionale und körperliche Vernachlässigung wurden zu meiner Normalität.
Daraus resultierte eine tiefe Angst, mich in Räumen nicht schützen zu können – und allgemein der Glaube, Dinge, Situationen und Menschen nicht kontrollieren zu können.
Ich wurde wahnsinnig, weil ich allein gelassen wurde. Nur wenn ich mich von der Einsamkeit ablenkte, drehte ich nicht durch. Das drückte sich durch ständige Ablenkung aus und verhinderte Selbsterkenntnis. Ich konnte nie ohne Radio oder TV einschlafen.
Die Strategie, die mich als Baby gerettet hatte, hielt mich als Erwachsenen gefangen.
 
 

Das Versorgungstrauma

Ich wurde nicht gestillt. Nicht gehalten. Nicht geliebt. Das löste ein tiefes Versorgungstrauma aus – ich hatte kein Sättigungsgefühl.
Man sagte mir, ich sei ein braves Baby gewesen und hätte nicht geweint.
Aber was das wirklich bedeutet: Ich habe geweint, und niemand hat mich gehört. Bis ich irgendwann aufgehört habe zu weinen.
Mich hört eh keiner.
Also spaltete ich den Schmerz und das dahinterstehende Bedürfnis ab. Dissoziation war meine Überlebensstrategie als Baby.
Und deshalb neige ich auch heute in ähnlichen Situationen dazu zu dissoziieren. Es ist, als ob jemand einen inneren Stecker zieht – und ich habe nur noch eingeschränkten Zugang zu meiner Sprache oder anderen Gehirnbereichen. Ich kann nicht mehr logisch denken und habe Schwierigkeiten, Bedürfnisse und Grenzen zu kommunizieren – anstatt in die Welt zu gehen, wie es angemessen gewesen wäre.
 
 

Generationsübergreifendes Trauma

Dieses Trauma war nicht nur meins. Es war generationsübergreifend.
Die Schwester meiner Oma ist während des Zweiten Weltkriegs in einem Bombenkeller in Berlin verhungert. Dieses Ur-Trauma der Versorgungsangst hat sich durch die Generationen reinszeniert – bis zu mir.
Meine erste bewusste Gruppenerfahrung war nicht Geborgenheit, sondern Todesangst: Vater und Großmutter wollten, dass ich abgetrieben werde. Das war kein kleines Mobbing. Das war existenzielle Bedrohung.
Ablehnung. Gewalt. Fehlende Nähe.
Mein Nervensystem lernte früh: Die Welt ist nicht sicher.
 
 

Fehlende Vaterfiguren

Mein leiblicher Vater betrog, schlug und beklaute meine Mutter. Als ich etwa zwei Jahre alt war, ging die Beziehung in die Brüche. Danach bestand zwischen meinem 7. und 33. Lebensjahr überhaupt kein Kontakt mehr zu ihm.

Ab meinem siebten Lebensjahr gab es zwar immer wieder Partner meiner Mutter, die ich als Vater wahrnahm. Aber nachdem zwei ihrer Beziehungen jeweils nach drei Jahren in die Brüche gingen und danach auch kein Kontakt mehr zu den Stiefvätern bestand, isolierte ich mich. Nachdem
ich nie ein funktionierendes Vater-Vorbild erlebt habe fand ich Vaterfiguren in schlechten Vorbildern.
 
 

Die Eskalationskette

Schon als Kind versuchte ich, den inneren Druck zu regulieren.
Zuerst mit Daumenlutschen – bis ich 13 Jahre alt war. Dann wurde es von Zocken und Essen abgelöst. Das Essen dann von Nikotin und später auch Alkohol. Der Alkohol dann von Drogen. Bis Mischkonsum dazukam.
Eine Eskalationskette. Immer stärkere Mittel, um den gleichen Schmerz zu betäuben.
Das Essen wurde zu meiner Hauptstrategie – ein verzweifelter Versuch, das generationsübergreifende Versorgungstrauma zu heilen. Mein Gewicht schwankte extrem. Irgendwann wog ich 125 Kilogramm.
Ich hatte keine Selbstliebe. Ich war extrem unsicher.
 
 

Die Schulmedizin

In meiner Verzweiflung ließ ich sogar eine riskante Schönheitsoperation machen – eine Kieferoperation (GNE).
Aber auch das brachte nicht die gewünschte Erleichterung.
Denn solange wir uns so sehr mit dem Körper identifizieren, sind wir nicht frei.
Die Schulpsychologie bot mir keine wirklichen Antworten. Hier konnte man sich zwar mal aussprechen, aber es gab keine Lösungen und keine Hilfe zur Selbsthilfe.
Medikamente habe ich konsequent abgelehnt. Ich hatte ironischerweise Angst, dauerhaft abhängig von Medikamenten zu werden – während ich bereits abhängig war.
Ich wollte keine Betäubung.
Ich wollte Freiheit.
Doch bevor ich diese fand, rutschte ich immer tiefer ab, und meine Selbstmedikation nahm ein selbstzerstörerisches Ausmaß an.
 
 

Die Spirale nach unten

Immer glaubte ich: Mit mir stimmt etwas nicht.
Ich machte mir viele Gedanken, ob ich psychisch krank bin. Suizidgedanken beschäftigten mich phasenweise immer wieder.
Und ich verstand das Symptom als Ursache. Ich dachte: Mein Konsum ist das Problem. Deshalb geht es mir so schlecht.
Aber das war ein Irrtum.
Mein Konsum war nicht die Ursache – er war der Ausdruck eines tiefer liegenden Schmerzes. Ein verzweifelter Versuch, das Trauma in mir zu unterdrücken und zu verdrängen.
Dass mein Konsum mir sogar geholfen hat zu überleben, habe ich erst nach 2019 verstanden.
Und dass der selbstzerstörerische Konsum der unbewusste Versuch war, dieses Leben schnell hinter mich zu bringen – das ist eine andere Ebene.
So zogen Jahre an mir vorbei. Ich rutschte immer tiefer in meine Suchterkrankung.
2011 begann ich mich für alle möglichen Verschwörungstheorien zu interessieren und konsumierte stundenlang alternative Medien. Ich stürzte mich immer tiefer in den Kaninchenbau. Fing an, ideologisch mein Leben umzustellen, indem ich z.B. anfing, vegetarisch und später vegan zu leben.
Der missbrauchliche Konsum von Essen, Zocken, Tabak, Alkohol, Pornos und Drogen spitzte sich immer mehr zu. Ich war innerlich total verwirrt und unklar.
 
 

Der Tiefpunkt

2015 wurde ich Vater.
Obwohl ich mich freute, hatte ich gleichzeitig Fluchtgedanken und Versagensängste. Auch hier reinszenierte sich meine eigene Erfahrung mit meinem Vater.
Ich wollte nochmal richtig Party machen und das “Leben genießen” – anstatt Verantwortung zu übernehmen.
Ich wusste ja auch gar nicht, was ein Vater so macht. Ich hatte nie ein funktionierendes Vater-Vorbild erlebt. Ich war verwirrt, hatte keinen Plan und versuchte mich vor der Verantwortung zu drücken.
Alles kam zu seinem Höhepunkt.
2018 klatschte ich dann hart am Boden auf. Nach einer Überdosis landete ich in der Psychiatrie.
Das war ein Schock!
Danach plagten mich wochenlang Scham, Schuld und Suizidgedanken.
Doch etwas Gutes hatte es: Ich hatte die Schnauze voll und wollte etwas ändern. Ich reduzierte meinen Konsum schrittweise und fing wieder an, Sport zu machen.
 
 

Der Wendepunkt

Doch dann sah ich eine astrologische Analyse. Sie war ganz anders als alles, was ich davor gesehen hatte – und mich zugegebenermaßen nie sonderlich interessiert hatte.
Sie berücksichtigte die Links- und Rechtsdrehung – also eine unbewusste und eine bewusste Lebensweise.
Und auch wenn einiges noch sehr verschlüsselt klang, fühlte ich mich davon angezogen.
Mein großes Glück: Anfang 2019 bot Alexander Gottwald, der Erfinder dieser Astrologie, ein Jahrestraining an.
Ich überwand meine Widerstände und investierte zum ersten Mal ca. 1.000 € in meine Ausbildung.
Das, was ich hier erfahren durfte, ging weit über das Astrologische hinaus. Es ging um das autonome Nervensystem und wie Trauma im Körper gespeichert wird – und dadurch lebendige Anteile abgespalten werden.
Zum ersten Mal wurde mir bewusst:
Mit mir ist nichts verkehrt.
Ich reinszeniere permanent meine ungelösten Themen auf Menschen und Situationen. Mein Nervensystem ist extrem angespannt und in Alarmbereitschaft.
Aber das ist nicht, wer ich bin. Das ist, was mir passiert ist.
Das Verständnis der Mechanismen meines autonomen Nervensystems veränderte alles. Die Erkenntnis, dass meine Symptome nicht die Ursache waren, sondern Ausdruck tieferer Wunden.
Ich verstand: Trauma beginnt nicht erst mit der Geburt. Es beginnt bereits im Mutterleib. Frühe Bindungstraumata legen die Grundlage für spätere Beziehungsmuster.
Und ich verstand noch etwas:
Heilung ist möglich.
Und ich verstand auch: Jedes Trauma hat einen Segen. Es öffnet bestimmte Zugänge, die sonst verschlossen geblieben wären. Heute weiß ich, wofür all das gut war.
Daraus wuchs meine Begeisterung für Selbsterforschung und Traumaarbeit. Daraus wuchsen Bewusstheit und Entschlossenheit.
2021 absolvierte ich eine Astro-Trauma-Therapie Ausbildung. Und weil Lernen und Wachstum niemals aufhören, befinde ich mich aktuell (2026) in einer Astrosystemischen Traumatherapie Ausbildung.
 
 

Meine gelebte Erfahrung in Zahlen

Bereich
Meilenstein
Einzel-Sessions gegeben
25+ (20 Trauma, 5 Astro)
Praxisgruppen
100+ Stunden geleitet
Astrologische Analysen
500+ Stunden studiert & integriert
Ausbildungen
Astro-Trauma-Therapie (2021), Astrosystemische Traumatherapie (laufend 2026)
 
 
 

Heute sieht mein Leben anders aus

Keine Drogen. Kein Alkohol. Kein Tabak mehr.
Ein reguliertes Nervensystem.
Gesündere Ernährung und echte Selbstfürsorge.
Weniger Angst, sichtbar zu sein.
Und die aktive Begleitung von Menschen – in über 25 Einzelsessions und 100+ Stunden Übungsgruppen. Trotz meiner eigenen Gruppenunsicherheit.
 
 

Der Switch: Von Stagnation zu Transformation

Jahrelang habe ich mich vor Verantwortung gedrückt. Ich habe mich als Angestellter in einer Sacharbeitertätigkeit versteckt und sieben Jahre in der Nachtschicht verbracht. Unsichtbar. Isoliert.
Seit 2019 – dem Jahr meines Wendepunkts – habe ich es gewagt, mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich entwickelte mich in die Nahverkehrsdisposition weiter. Seit 2024 bin ich Netzwerkorganisator im Fernverkehr und baue parallel meine Selbstständigkeit auf.
Das ist der Beweis:
Vorher standen mir die ungelösten Themen meines Traumas im Weg. Ich stagnierte. Ich degenerierte.
Heute transformiert sich mein Leben. Themen, Probleme und Situationen, die vorher unüberwindbar schienen, sind kein Thema mehr. Sichtbar machen? Sessions geben? Früher undenkbar. Heute meine Realität.
 
 

Meine Kompetenz

Das ist meine Kompetenz: nicht angelesenes Wissen, sondern gelebte Erfahrung.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, im Überlebensmodus festzustecken.
Und ich weiß, dass Veränderung möglich ist, wenn man bereit ist, Eigenverantwortung zu übernehmen.
 
 

Meine Einladung an dich

Meine Motivation ist es, dir einen Weg zu zeigen.
Einen Weg, der funktioniert – egal wo du gerade stehst.
Nicht indem ich dir vorgebe, wer du sein sollst, sondern indem ich dir Werkzeuge in die Hand gebe, mit denen du selbst Klarheit, Freiheit und Unabhängigkeit zurückgewinnst.
Denn wer du wirklich bist, ist nicht die Geschichte.
Wer du wirklich bist, ist das, was all diese Geschichten überlebt hat.
Das SEIN.
Das „Ich BIN”.
Und genau dorthin lade ich dich ein.
einzelne Sitzungen
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Stunden Praxisgruppen durchgeführt
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Stunden astrologischer Analysen integriert
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